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August 2020

Smart Life - Neue Smart City-Modelle zwischen Internet der Dinge, Sicherheit und Automatisierung

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Smart Life - Neue Smart City-Modelle zwischen Internet der Dinge, Sicherheit und Automatisierung

Im Laufe der Zeit hat sich das Konzept, das hinter Smart City steht, geändert und weiterentwickelt. Das hat natürlich auch mit der Entwicklung technologischer Innovationen zu tun. Der Lock-Down hatte selbstverständlich Auswirkungen auf städtebauliche Budgets; dies hat offensichtlich auch Smart Cities betroffen. Einerseits hat die zurückliegende Zeit ins Leben vieler Menschen eine neue Langsamkeit gebracht. Im privaten und gesellschaftlichen Umfeld wurde die hektische Aktivität gezwungenermaßen zurückgefahren. Die Krise hat auf der anderen Seite aber auch Prozesse stark beschleunigt – zum Beispiel im Hinblick auf die digitale Transformation und Einführung neuer Technologien sowie IoT-Geräte. IoT – zu Deutsch Internet der Dinge – verbindet intelligente Geräte zu einem System, erfasst Informationen und tauscht sie aus.

Die wichtigsten Themen des neuen Smart City-Modells sind Sicherheit, Effizienz, Teilhabe und Nachhaltigkeit: Es geht darum, zunehmend digitalisierte und vernetzte Städte zu schaffen, in denen Bürger*innen und deren Gesundheit und Wohlbefinden im Mittelpunkt stehen. Dabei werden unterschiedlichste Daten und Anforderungen der städtischen Umwelt durch neue Technologien erfasst und ausgewertet, um geeignete Dienstleistungen und Lösungen bereitstellen zu können.

Zu diesem Thema, das sich nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum ständig weiterentwickelt, ist die Meinung von Carlo Ratti, Architekt und Designer, Direktor des MIT Senseable City Lab in Boston, interessant:

"Städte sind seit Jahrhunderten wichtige Drehkreuze für soziales Experimentieren, ausgehend von den italienischen Stadtstaaten im Mittelalter. Angesichts der physisch-digitalen Revolution des IoT ist urbane Innovation heutzutage mehr denn je notwendig. Gleichzeitig sind Technologien wie Gesichtserkennung und Mobilgeräte erforderlich. Die Überwachung von Telefondaten oder die selbstgesteuerte Mobilität werfen ernsthafte ethische Fragen auf. Wichtig ist, dass diese Themen diskutiert und die Bürger einbezogen werden - wir wollen weder Barrieren ignorieren noch darüber hinweggehen. Dies ist die Voraussetzung für die Fortsetzung unserer Experimente zur städtischen Innovation. Gute Kommunikation im Hinblick auf all diese Themen wird für eine neue städtische Zukunft von grundlegender Bedeutung sein."

Der Schlüssel zum Wachstum von Smart Cities wird weitgehend von der Nutzung des IoT-Systems abhängen, das Rückverfolgung, Überwachung und Datenerfassung ermöglicht. Dank des Internet der Dinge ist es möglich, große Informationsmengen zu sammeln, um wertvolle und/oder öffentliche Versorgungsleistungen zu entwickeln. Dies reicht vom intelligenten Parken bis zur Luftqualitätskontrolle, von der intelligenten Beleuchtung bis hin zur intelligenten Mobilität, vom Wassermanagement bis zur Strukturkontrolle.

Die Technologien, die derzeit eingesetzt werden, betreffen hauptsächlich das Mobilitätsmanagement, die öffentliche Beleuchtung, die Umweltüberwachung sowie die Sicherheit und Kontrolle der Umgebung.

In diesem Zusammenhang trägt auch Nice maßgeblich zur intelligenten und automatisierten Transformation von Städten bei. Ein Beispiel hierfür ist das gerade gestartete Projekt zum smarten Wandel der Stadt San Marino (Italien). Unser Kunde ParkIt hat hierfür ein intelligentes Parkkonzept entwickelt – wir hatte mit ParkIt in der Vergangenheit bereits für Flughafen Ciampino in Rom zusammengearbeitet. Für dieses Projekt wird Nice Barriere-Systeme und Automatisierungen liefern. Die Verwendung von Schranken in Verbindung mit einem automatisierten Zugangskontrollsystem kann vollständig digitales System gewährleistet werden. Die Auftaktveranstaltung fand am 30. Juli statt, die Arbeiten werden zum Jahresende fertiggestellt sein.

Wieder einmal ist Nice stolz darauf, Produkte und Technologien bei innovativen Projekten platzieren zu können. Um das Leben der Menschen nicht nur zu Hause, sondern auch im städtischen Kontext einfacher, angenehmer und sicherer zu machen.